Pflanzen, Landwirtschaft, Ernte, Erntemenge, Ernteertrag, Kosten, Energiewirtschaft, Wirkungsgrad, Ertrag, Volkswirtschaft, Lenkungswirkung, Staatseingriff, Subvention, Ausschöpfung, Wirtschaftlichkeit ... (dies sind einige Zeilen aus der untenstehenden ausführlichen Beschreibung)

Wirtschaftlichkeit der Pflanzenverwertung.


http://www.agriserve.de/Wirtschaftlichkeit.html        3. Mai 2007 bis 4. Mai 2007 neuester Stand
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Verschiedene Arten der Pflanzenverwertung.
Verwendungsarten.
Saatgut... Nahrungsmittel... Futtermittel... Baustoff... Festbrennstoff... Flüssigbrennstoff... gasförmiger Brennstoff... Flüssig-Treibstoff... Flüssig-Kraftstoff... andere Verwendungsarten.
Technische Verfahren.
Feststoffheizung... Biogasanlage... Holzvergasung zur Wärmegewinnung Holzvergasung zur Stromgewinnung... Ethanolgewinnung... Ölpresse... Kraftstoffgewinnung durch Mitteltemperaturpyrolyse mit Wirkungsbeschleuniger (Katalysator)
Bewertungsarten.
              Einzelbetriebliche Wertung.
              Volkswirtschaftliche Wertung.
              Lebens- und umweltmäßige Wertung.




                  Vorangstellung von Saat und Ernte.
Vor allem und als Wichtigstes überhaupt muß immer, auch unter schwierigsten äußeren Verhältnissen, sichergestellt sein, daß ausreichend Saatgut für die nächste Aussaat vorhanden ist und daß die nächste Ernte eingebracht werden kann.

Beispielsweise hat die deutsche Landwirtschaftsverwaltung im Herbst/Winter 1944/45 viele verteilt angeordnete Lager mit Bindegarn angelegt, diese wurden dann beim deutschen Rückzug bis zum Kriegsende Anfang Mai 1945 von der Front überrollt, und sie standen im besiegten Deutschland als Schwarzmarktware den Landwirten zur Verfügung, sodaß auch 1945 die Ernte eingebracht werden konnte.

Unsere Vorfahren haben ein Vorausdenken und einen Sinn für das Notwendige auch unter schwierigen Umständen bewiesen, und genauso wollen wir es auch machen.
Die Saatguterzeugung hat Vorrang vor allem anderen.

Die wichtigsten Verfahren zur Verwertung der Pflanzenstoffe im Energiebereich:



                  Feststoff-Verbrennung:
zur Gewinnung von Heißwasser oder Dampf: Wirkungsgrad 80 bis 90%, geringe Kosten, weitgehend erprobte und betriebssichere Anlagen, Agriserve kann beraten und diese Anlagen liefern.
Feuerungsanlagen für beispielsweise Getreidekörner sind für sich gesehen hoch wirtschaftlich, aber der deutsche Staat behindert diese Anlagen, indem er bei Anlagen unterhalb 100kW Leistung die Getreidekörner aus der Liste der erlaubten Brennstoffe ausschließt.
Die Feststoff-Verbrennung hat von allen Verfahren die geringsten Verfahrenskosten, es können erprobte und zuverlässige, dabei auch preiswerte Anlagen kurzfristig geliefert werden.
Feststoff-Verbrennungsanlagen verdrängen Heizöl, sie bringen für den Einzelbetrieb und auch für die Volkswirtschaft sehr große Gewinne.
Holz in jeder Form, Getreidekörner, Getreidestroh, Schilf, Pferdemist, Getreideabfälle, Preßrücksstände aus der Obststaftherstellung und viele andere Brennstoffe können in den von Agriserve GmbH lieferbaren Feststoffheizungen genutzt werden.



                  Biogas
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften müssen die Energieabnehmer einen Zwangspreis von 16 bis 20 Cent je Kilowattstunde bezahlen.
Der Preis für vergleichbaren Grundlaststrom liegt an der Leipziger Strombörse im Handel bei etwa 4 Cent, sodaß die staatliche verursachte Subvention 300% bis 400% auf den reinen Warenwert beträgt.
Die hohe Subvention ist für viele Menschen der Hauptgrund, sich näher mit den Biogasanlagen zu befassen.

Was ist sonst noch zu beachten:
hohe Kosten, die Biogasanlagen sind sehr empfindlich gegen Betriebsstörungen, aufgrund des sehr hohen Geldbedarfs müssen die Anlagen 8000 Stunden im Jahr laufen.
Wirkungsgrad nur 20 % bei reiner Stromgewinnung.
Hohe Kosten und geringer Verfahrenswirkungsgrad führen dazu, daß die Biogaserzeugung trotz der sehr hohen Subvention in vielen Fällen auch einzelbetrieblich unwirtschaftlich ist.

Die Wärmemitnutzung steht meiner Meinung nach meistens nur auf dem Papier.

Die Einspeisung des Biogases in das Erdgas-Netz ist volkswirtschaftlich sinnlos, denn beim Gaspreis für den Endkunden machen die Verteilungskosten den größten Anteil aus, die reinen Gaskosten den kleineren Teil.
Und nur diesen Kostenanteil kann das Biogas ersetzen, der Kostenblock für die Rohrleitungen muß dem Biogas anteilig auferlegt werden.





                  Holzvergasung zur Wärmegewinnung:
Die Holzvergasung zur Wärmegewinnung ist für sich gesehen hoch wirtschaftlich.
Sie ist der Feststoff-Heizung sehr ähnlich.
Agriserve kann beraten und solche Anlagen liefern. Der Wirkungsgrad unserer Anlagen zur Wärmegewinnung aus Pflanzenteilen beträgt 80 bis 90%. Aus 1kg trockenem Holz holt man ungefähr 16MJ Wärmeenergie heraus. Das ist die gleiche Energiemenge, die man aus 0,5 Liter Heizöl herausholen kann. 1 kg Holz kann somit Heizöl im Wert von 25Cent ersetzen (wenn das Heizöl 50 Cent je Liter kostet).



                  Holzvergasung zur Stromgewinnung:
Die Anlagen für die Holzvergasung zur Stromgewinnnung sind für sich betrachtet höchst unwirtschaftlich.
Diese Anlagen sind ungefähr zehnmal so teuer wie die Holzvergaser zur Wärmegewinnung.

Der Verfahrenswirkungsgrad beträgt nur 20 bis 25% gegenüber 80 bis 90% bei der Wärmegewinnung.
Das Erzeugnis elektrische Energie ist sehr billig,
der Warenwert kann an der Strombörse in Leipzig ermittelt werden,
es sind etwa 3,6Cent je Kilowattstunde oder 1 Cent je Megajoule elektrischer Energie.

Aus 1 kg Holz holt man mit einer Holzvergasungsanlage ungefähr 1 khW elektrischer Energie heraus. Somit kann man mit 1 kg Holz elektrische Energie im Wert von etwa 3,6 Cent ersetzen.

Es ist klar, daß die Wärmegewinnung aus Holz, um damit Heizöl zu ersetzen, volkswirtschaftlich sehr viel besser ist (um das 6 bis 10fache billiger und besser, um das 3 bis 4fache höher im Nutzertrag) als die Stromgewinnung aus Holz.



Der deutsche Staat fördert die Anlagen zur Strom gewinnung aus Holz, indem ein Preis für den Strom in Höhe von 16 bis 20 Cent je Kilowattstunde in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist.
Diese staatlich bestimmte Subvention beträgt 300% bis 400% auf den reinen Warenwert.
Sie ist außerdem auf 20 Jahre garantiert.
Dadurch werden viele Menschen verleitet, Geld in diese Anlagen zu stecken.

Es ist jedoch so, daß eine sehr hohe Subvention zugleich auch eine sehr hohe Unwirtschaftlichkeit des Verfahrens anzeigt.
Denn ansonsten wäre eine Subvention nicht nötig.


Ein Rechenbeispiel:
In einer großen Halle ist links eine Autowerkstatt mit 10 Mitarbeitern, rechts betreibt ein Geldgeber eine Holzvergasungsanlage, gekoppelt mit einem Kraftwerk mit 600 kW elektrischer Leistung.
Die Autowerkstatt hat 10 Arbeiter, jeder zahlt 8.000 Euro Steuern je Jahr. Davon sind rund 6000 Euro festgelegt für Zins und Tilgung der Staatsschuld und für Verwaltungskosten und Beamtenpensionen, somit bleiben rund 2000 Euro für den Staat weitgehend frei verfügbares Geld.

Der Kraftwerksbetreiber erhält durch Gesetz 20Cent je Kilowattstunde elektrischer Energie, das sind bei 600kW rund 120 Euro je Stunde und bei 8000 Jahresbetriebsstunden rund 960.000 Euro je Jahr.
Der Strom hat einen Handelswert von 4 Cent je Kilowattstunde und wird mit 20 Cent vergütet.
Somit sind 16 Cent Subvention, je Stunde sind es rund 96,00 Euro und im Jahr rund 768.000,00Euro

Somit schöpft der eine Holzkraftwerksbetreiber den frei verfügbaren Steuergeldbetrag von rund 384 Arbeitnehmern oder von 38 Autowerkstätten mit je 10 Mitarbeitern ab.

Diese Art der Subventionierung ist sehr teuer.



Flüssigtreibstoffe aus Pflanzenteilen:


                  Pflanzenöle:
Diese Lösung bietet sich bei Raps an. Durch einfaches Abpressen der Rapskörner erhält man einen tauglichen Motortreibstoff.
Insoweit das Rapsstroh als Brennstoff verwendet wird und somit Heizöl ersetzt, paßt auch der Gesamtnutzenergieertrag je Hektar Ackerfläche.
Allerdings hat der deutsche Staat durch Einführung einer Steuer diese an sich sinnvolle Verwendung der Rapspflanze unwirtschaftlich gemacht.
Für die Landwirte bei der Verwendung im landwirtschaftlichen Betrieb gibt es noch ein kleines Schlupfloch.

                  Ethanolerzeugung, Äthanolerzeugung:
Durch Vergärung, das ist die Zersetzung durch Kleinlebewesen, von Getreide, Zuckerrohr oder Mais entsteht Alkohol.

Alkohol ist ein guter Treibstoff für Motore.
Also nur ein teil der PFlanze wird verwertet und von diesem Teil wird auch nur derjenige Unteranteilanteil, den die Kleinlebewesen, für welche die Getreidekörner, Maiskörner oder Zuckerrohr als Lebens- und Nahrungsgrundlage dienen, übriglassen und nicht für ihre Lebenstätigkeit verwenden, nur dieser Anteil wird als Treibstoff gewonnen.
Außerdem fällt der Alkohol sehr stark verdünnt in wässriger Umgebung an, denn nur dann können die Kleinlebewesen überhaupt bestehen.
Die Wasserabscheidung vom Alkohol ist teuer und energieaufwendig.
Ich vermute, daß von der Energie des oberirdischen, erntbaren Pflanzenaufwuchses von Getreide, Mais und Zuckerrohr sich höchsten 20 bis 30% der Energie im Enderzeugnis Alkohol wiederfinden.

Die Alkoholerzeugung zur Treibstoffverwendung ist für sich betrachtet hoch unwirtschaftlich.
Der deutsche Staat fördert jedoch die Alkohoherstellung zur Kraftstoffverwendung, in er für diese Kraftstoffart keine Treibstoffsteuer erhebt, für Rapsöl oder Erdöldiesel dagegen schon, in unterschiedlicher Höhe.

Dieselkraftstoff aus Erdöl kostet an der Tankstelle ohne Steuern rund 30 Cent je Liter, mit Steuern aber rund 110Cent je Liter, mithin ist er mit rund 80 Cent Steuern belastet, das Ethanol aber nicht.
Es führt also jeder Liter Ethanolverbrauch zu 80 Cent Einnahmeverlust beim deutschen Staat. Das ist eine Subventionierung des Ethanols mit 270% des Warenwertes.
Verflüssigung durch beschleunigte Pyrolyse.

Es gibt die Möglichkeit, durch eine gewissen Art der Vergasung/Pyrolyse/Verflüssigung

Flüssigkraftstoff aus Holz/Stroh herzustellen.

Hierzu bietet Agriserve Beratung an.


                  Die Rolle des deutschen Staates.
Es ist auffällig, daß der deutsche Staat solche Verwertungsrichtungen, die einen sehr hohen Wirkungsgrad haben, einfach und billig sind und auf geradem Weg sehr große Mengen an Heizöl verdrängen können, nicht fördert und stattdessen durch Verbote oder Besteuerung behindert.
Solche Verwertungsrichtungen aber, die wirtschaftlich und technisch unwirtschaftlich oder unsinnig sind, werden mit hohen Geldbeträgen gefördert.

Schädlich ist dabei die Geldvernichtung, denn das Geld könnte für andere Zwecke weitaus besser verwendet werden, zum Beispiel zur Schuldentilgung.
Besonders schädlich ist es aber, daß genau solche Verfahren besonders stark gefördert werden, bei denen von der Ackerfläche sehr wenig Nutzenergie heruntergeholt wird, weil die Verfahren nur einen sehr geringen Wirkungsgrad um die 20% haben, bezogen auf den Energiegehalt der erntbaren Pflanzenmenge.
Somit wird in riesengroßem Maße Ackerfläche gebunden, ebenso Wasser, Düngemittel und Arbeitskraft.
Das ist nicht nur sinnlos, sondern schädlich für die Umwelt.

Es ist staatlich geförderter Raubbau an der Natur.
Und dafür gibt es auch noch ein "Öko"-Deckmäntelchen.

Es sollte doch von vornherein klar sein, daß man bei jedem Verfahren als erstes fragt:
---1. Wieviel Nutzenergie hole ich vom Acker herunter?
---2. Wie groß ist der tatsächlich erzielbare Gesamt-Verfahrens-Wirkungsgrad, das Verhältnis von Nutzenergie im Erzeugnis bezogen auf die Energie im Ausgangsstoff. Dabei ist der Ausgangsstoff die erntbare Pflanzenmenge, und nicht etwa nur ausgesuchte Pflanzenteile.
---3. Ist Hilfsenergie, etwa in Gestalt von Braunkohle oder Dampf, erforderlich und wie wirkt sich das auf den Wirkungsgrad des Gesamtverfahrens aus?

Solange diese Fragen und einige weitere einfache naheliegende und grundlegende Fragen nicht hinreichend geklärt sind, sollte der Staat solche Verfahren wohl im Hochschulbereich und örtlich begrenzt erforschen lassen, aber nicht mit Subventionen von 200% bis 400% des Warenwertes flächendeckend auf die Landwirtschaft loslassen.

Es ist übrigens so, daß die sehr hohen Subventionen ein Zeichen für eine sehr große Unwirtschaftlichkeit der Verfahren sind.



Agriserve berät seine Kunden so, daß wir einmal mit und einmal ohne staatliche Subventionen das jeweilige Vorhaben durchrechnen.
Außerdem auch bei unterschiedlichen Annahmen für die zukünftige Energiepreisentwicklung.
Erst nach gründlichen Gesprächen entscheiden sich unsere Kunden, ob sie staatliche Gelder annehmen wollen oder nicht.

Agriserve bietet Beratung zur Wirtschaftlichkeit der Energiegewinnung aus Pflanzen.
Wir betrachten die gesamte Verfahrenskette von der landwirtschaftlichen Seite, der Handhabungskette, der Energieumwandlungseinrichtungen und der Vermarktung der Energie.


Die Anlagen zur Pflanzenhandhabung und die Feuerungsanlagen können von agriserve geliefert werden.

Agriserve GmbH
Holz Getreide Biomasse Heizungen
Karlfried Cost
Zum Schäferköppel 200
60437 Frankfurt
Tel.    +49-(0)6101 - 541.985
Fax    +49-(0)6101 - 43.513
mail@agriserve.de
http://www.agriserve.de
1.Sept. 2000 bis 3. Mai 20007   neuester Stand

Hinweise zu Fragen der Wirtschaftlichkeit.


Pflanzen sind ein Rohstoff, der sich jährlich erneuert.

Die jährlich erntbare Menge ist begrenzt durch die verfügbare Anbaufläche und den durchschnittlichen Jahresertrag je Flächeneinheit.

Es ist notwendig, daß ein größtmöglicher Anteil der Pflanze sinnvoll verwertet wird.
---Getreidekörner und Spreu und Getreidestrohhalme und Getreidestoppel.
---Bäume einschließlich der großen Äste und kleinen Äste und Zweige, teilweise auch einschließlich der Blätter und Nadeln.
---Rapskörner und Rapsstroh und Rapsstoppel.
---Maiskörner und Maisspindeln und Spreu und Hüllblätter und Blätter und Stengel (Stängel).


Häufig ist eine Mehrfachnutzung der Pflanzenteile in zeitlicher Stufenfolge sinnvoll:
---Holz als Bauholz, nach hundert Jahren als Brennholz.
---Stroh als Einstreu, nach 6 Monaten als Pferdemist als Brennstoff.
---Schilf (Reet) als als Dachdeckung, nach 30 Jahren als Brennstoff.



Oftmals läßt sich durch sehr einfache und zugleich sehr billige Verfahrensschritte wie Sieben oder Trennung durch Wind die Pflanzenmasse in unterschiedliche Teilmengen aufteilen.
Diese können unterschiedlichen Verwertungsrichtungen zugeführt werden.
---Die allerbesten Weizenkörner als Saatgut,
---die guten als Viehfutter,
---die ebenfalls guten Körner als Nahrungsmittel für Menschen
---die schlechten als Brennstoff.

Oder: Dicke Baumstämme als Bauholz, Äste als Brennstoff

Oder: Aus einer Hackschnitzelmenge wird der Kleinanteil null bis 1,5cm abgesiebt und in einem Sonderbrenner verwertet (solche Brenner baut und liefert Agriserve.)
Der Großanteil über 5cm wird ebenfalls abgesiebt und erneut gehäckselt.
Der Mittelanteil 1,5 bis 5cm wird als hochwertiger Brennstoff verkauft.


Durch Mischen unterschiedlicher Pflanzenstoffe untereinander oder mit Hilfsstoffen kann man Kosten einsparen und das Mischerzeugnis kann bessere Eigenschaften haben als die Mischungsteilnehmer einzeln mitbringen.
Beispiele dazu:

---Mischen von Getreidekörnern mit 2 Gewichtsprozent Kalk (gemahlenes 85%iges Calcumkarbonat) setzt den Ascheschmelzpunkt um etwa 150 Kelvin herauf und verhindert die Schlackebildung
(zumindest gilt diese Aussage für die von uns=Agriserve hergestellten Getreidekörnerbrenner) (ähnliches gilt auch für unsere Strohbrenner)

---Mischen von trockenem staubigem Zuckerrübensaatgut mit feuchten Hackschnitzeln: Der trockene Teil spart die Trocknung des feuchten Teils, der feuchte Mischungsteil bringt den niedrigen Staubgehalt im Rauchgas bei einer Feuerung. Auch solche Brenner haben wir bereits geliefert.


Weitere Hinweise zu Wirtschaftlichkeitsfragen.


Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Massendinge.
Man sagt, wenn man ein Pflanzenteil zweimal in die Hand nehmen muß, dann ist der Gewinn weg.
Das bedeutet, das man sehr viel Aufmerksamkeit auf die Handhabungskosten richten muß.
Es ist ein Schwerpunkt der Beratung von Agriserve, daß wir auf die geeigneten Verfahren der Pflanzenstoffhandhabung, auf deren Wichtigkeit und deren Ausgestaltung hinweisen und daß wir teilweise die dafür notwendigen Einrichtungen auch selbst fertigen und liefern können.

Grundlegend wichtig ist die Frage:
Wieviel Pflanzenmasse, gerechnet als trockene und aschefreie Masse, kann man im Mittel der Jahre je Flächeneinheit und je Jahr an einem ins Auge gefaßten Standort ernten?



Ist der Ertrag sicher?
Beispielsweise auf einem Sandboden mit öfter vorkommender Frühjahrs- oder Vorsommertrockenheit ist der Ertrag unsicher, denn ein Sandboden kann nur wenig Wasser speichern.
Besteht andererseits die Möglichkeit zur Bewässerung, dann ist der Ertrag wiederum sicher.
Dabei muß allerdings bedacht werden, daß auch die Beregnung Geld und Hilfsenergie kostet und auch davon abhängig ist, daß Beregnungswasser nachhaltig zur Verfügung steht.

Wenn wir als Musterbeispiel für diese Zusammenhänge einmal den gesamten Mittleren Westen der Vereinigten Staaten von Amerika betrachten:
Es handelt sich ökologisch gesehen um Grasland, das aufgrund einer im Verhältnis zur Sommerhitze nur geringen Niederschlagsmenge weder als Waldgebiet noch als Ackerland tauglich ist.
Nachdem um das Jahr 1880 herum sowohl die Büffel als auch die Urbevölkerung weitgehend ausgerottet worden sind, haben die weißen Siedler, darunter sehr viele Einwanderer aus Europa, besonders auch aus Mitteleuropa und Skandinavien, es mit großflächigem Ackerbau versucht.
Dies ging auch einige Jahre lang gut, denn der Boden war durch den Grasbewuchs mit Nährstoffen versehen.
Nach einigen Jahren, etwa 1930, kam es zu einer Dürre und im Gefolge zu einer Landflucht und zum wirtschaftlichen Zusammenbruch der gesamten USA, (dies teilweise auch aus anderen Gründen.)
Der zweite Weltkrieg kam nicht von ungefähr und für die US-Amerikaner äußerst passend.

Nach dem zweiten Weltkrieg hatte sich die gesamte Weltlage geändert.
Das Erdöl, von US-amerikanischen Firmen gefördert und auf dem Weltmarkt zu einem niedrigen Preis in großen Mengen angeboten, suchte sich ständig neue Verwendungsmöglichkeiten.

Weite Gebiete des Mittleren Westens wurden jetzt bewässert.
Unterhalb der großen Ebenen (=Great Plains) hatten sich nämlich aus der Eiszeit noch sehr große unterirdische Süßwasserseeen erhalten.
Der größte dieser unterirdischen Seen heißt Ogalla Aquifer.
Mit dieselbetriebenen Pumpen wurde dieses Wasser hochgepumpt und beispielsweise in Kansas wurden sehr große Flächen mit kreisförmigen Regnern bewässert.
Diese kreisrunden Felder sind sehr schön auf Satellitenfotos aus dem Weltraum zu erkennen.

Heute, rund 50 Jahre später, sind diese Süßwasserspeicher weitgehend erschöpft, das Wasser muß aus immer größeren Tiefen hochgepumpt werden, so daß der Dieselbedarf ansteigt, und die Dieselpreise sind auch in den USA kräftig angestiegen, durch die Abwertung des US-Dollars von 2002 bis 2007 zusätzlich noch einmal um rund 50%.
Dies führt dazu, daß die Gewinne der US-Landwirte im Mittleren Westen sehr stark geschrumpft sind, so daß auf mittlere Sicht (bis zum Jahr 2020) auch die Erzeugung dort zusammenbrechen wird, spätestens jedoch dann, wenn die Süßwasserseen ausgeschöft worden sein werden.
Wahrscheinlich wird es aber dazu nicht dazu kommen, denn auch in den USA gibt es einsichtige Menschen, die eine Rückverwandlung der Great Plains in Grasland, in das ökologisch Richtige, fordern.

Im Unterschied zu der auf den Augenblickserfolg berechneten Wirtschaftsweise im angelsächsischen Wirtschaftsraum schafft die Landwirtschaft der vom Weltbild her anders eingestellte Festlandseuropäer seit Jahrhunderten und Jahrtausenden nachhaltig erzielbare landwirtschaftliche Erträge.
Beispielsweise ist die Weizenerntemenge von Frankreich und Deutschland zusammen auf wesentlich kleinerer Fläche genauso hoch wie die Weizenerntemenge der USA.

Allerdings steht es uns Europäern nicht an, an unseren US-amerikanischen Vettern herumzumäkeln.
Wir sollen uns um Europa bekümmern, und die US-Bewohner um die USA, alles andere macht wenig Sinn.

Allein schon dieses eine kleine Beispiel zeigt, daß landwirtschaftliche, energiepolitische, wirtschaftliche, soziale, bevölkerungspolitische, weltgeschichtliche, allgemeinpolitische und ökologische Fragen auf engste miteinander verknüpft sind.


Es ist die Aufgabe von Agriserve, im Gespräch mit unseren Kunden den allgemeinpolitischen Hintergrund und die sich daraus für die Zukunft ergebenden Gesichtspunkte anzusprechen.
Danach aber verlassen wir dieses Feld und fragen uns nur, wie wir gemeinsam eine Pflanzenverwertung (meistens im Energiebereich) durchführen, bei der das Verfahren betriebssicher ist und bei welcher sich der eingesetzte Geldbetrag in kurzer Zeit bezahlt gemacht haben wird.

Wir bieten für den Kunden brauchbare Lösungen an, die sofort umsetzbar sind.

Der Verfasser bittet die Leser darum, Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen mitzuteilen.

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- agriserve -
Wirtschaftlichkeit der Pflanzenverwertung.
vom 3. Juni 2007


Agriserve GmbH
Karlfried Cost
Zum Schäferköppel 200
60437 Frankfurt

Tel. 06101 - 541.985
Fax 06101 - 43.513
agriserve2000@yahoo.de

www.agriserve.de
HRB 78401 Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt a.M.

Wärme und Flüssig-Kraftstoffe aus Pflanzen und Pflanzenteilen.
Beratung - Entwicklung - Verkauf

Heizungen und Feuerungsanlagen für Pflanzenteile und andere Brennstoffe:
Holzvergaserkessel, Pelletskessel für Holzpellets, Heizungen für Getreidekörner, Rapskuchenpellets, Holz, Holzhackschnitzel, Sägespäne, Hobelspäne, Pferdemist (auf Hobelspänen), Kohle, Kleie, auch für besonders feuchte Brennstoffe.