Wahlverhalten.


Werden die europäische Wähler
in den nächsten 40 Jahren anders wählen
als in den vorherigen 40 Jahren?



Das Wahlverhalten der europäischen
Wähler wird die Zukunft Europas
entscheiden.





Warum haben die europäischen Wähler
in den letzten 40 Jahren immer wieder
das Gleiche gewählt?

Zunächst einige Hinweise
zur Geschichte Europas.

Den zweiten Weltkrieg hatte ganz Europa verloren.
Die Briten verloren ihr Weltreich,
die Franzosen und Niederländer
verloren ihre Kolonien,
alle drei durch die schnelle Niederlage 1940
ihr Ansehen in der Welt.

Die Russen hatten schwerste Kriegsschäden
und sie behielten ihre kommunistische Partei.

Die mittelosteuropäischen und die osteuropäischen
Staaten erhielten den Kommunismus unter russischer
Aufsicht, Westdeutschland und Westeuropa gerieten
unter US-amerikanischen Einfluß.

Einziger Gewinner waren die USA, welche durch den
Krieg zum führenden Warenhersteller der Welt wurden
und sich ihrer Schulden entledigen konnten.
Aus Deutschland wurde eine sehr große Kriegsbeute
eingebracht, darunter die deutschen Patente und
wissenschaftlichen Entwicklungen sowie sehr
viele Wissenschaftler.
Dieser Schub sollte erstaunlicherweise für
über 50 Jahre ausreichen.

Nicht erstaunlich, daß der einzige Kriegsgewinner
diese Lage als sehr angenehm empfand und alles
daransetzte, möglichst lange die Nummer Eins
zu bleiben.

Zunächst sollte nach dem Morgenthauplan,
immerhin von Rooseveld und Churchill
unterzeichnet, Deutschland entvölkert werden.

Nach dem Krieg setzte sich eine andere
Sichtweise durch.
Deutschland war besiegt und aus Sicht
der US-Regierung auf längere Zeit
keine Gefahr für die US-Allein-Weltherrschaft.

Würde man jetzt noch wie geplant Deutsche
in Millionenzahl verhungern lassen würde,
dann wäre Deutschland gezwungen,
um überhaupt irgendwie überleben zu können,
sich den Russen anzubieten.
Wenn die Russen in (West-)Deutschland wären,
dann wären auch Westeuropa und England
für den Einfluß der USA verloren.
Die USA hatten rechtzeitig
erkannt, daß sie mit ihren eigenen Bodentruppen,
verstärkt um Franzosen und Engländer,
nicht mit der Aussicht auf Erfolg Krieg gegen die
Russen in Europa führen konnten.

Die US-Regierung schaltete um und half beim
Wiederaufbau Europas.
Sie ließ in großem Stil Einfuhren
aus Europa in die eigenen großen USA hineingelangen.
Diese Einfuhren sorgten dafür,
daß die US-Bürger billige VW-Käfer
fahren konnten und daß in Europa der Wiederaufbau
vorankam.

Wenn die US-Fachleute us-amerikanische
und europäische Waren und Dienstleistungen
verglichen, dann fiel der Vergleich immer zugunsten
der US-Amerikaner aus.
Die europäischen Waren waren von Machart, Preis,
Leistungsvermögen immer nur Nischenerzeugnisse.



Niemals hätten die US-Fachleute daran gedacht, daß sich
dies einmal ändern könnte.
Und doch kam es so.

Die USA hatten ihre gesamte Wirtschaft
während des Nachfragesogs im Zweiten Weltkrieg
erneuert und vergrößert.
Durch den Wiederaufbau Europas, in ähnlicher Form
auch Japans und Südkoreas, sollten Ausfuhrmöglichkeiten
für die us-amerikanischen Herstellerwerke geschaffen
werden, damit die im Krieg aufgeblähten Riesenwerke
auch im Frieden noch Arbeit hätten.

Mit us-amerikanischen Geräten wurde Europa wieder
aufgebaut.
Diese neu aufgebauten Werke waren 10 Jahre jünger
als die us-amerikanischen Werke.

Zudem hatte Deutschland zwar formell den Krieg verloren,
war jedoch während des Kriegs nicht untätig geblieben,
und hatte seinerseits die besetzten Länder mit den neusten
Maschinen und Werksanlagen versorgt.
Rooseveld hatte die USA in den 1930ger Jahren in
die Schuldenfalle geführt, er hatte im Jahr 1938
fast genausoviel Arbeitslose wie zum Höhepunkt
der Weltwirtschaftskrise, aber in den 5 Jahren seiner
Amtszeit den Staat hoffnungslos verschuldet.

1938 waren die USA hoffnungslos verschuldet und
hatten gleichzeitig eine sehr hohe Arbeitslosigkeit.
Ein Krieg mußte her, egal wie.
Anders war die Lage nicht mehr lösbar.

Etwa ab dem Jahr 1950 hat Westeuropa einen
lange währenden Wirtschaftsaufschwung gehabt.
In Deutschland von 1953 bis 1973 Wiederaufbau und
Export, eine zwanzig Jahre andauernde Hochkonjunktur.





Sämtliche Angaben ohne Gewähr.
Eingefügt am 21.3.2009


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Wahlverhalten.
ab dem 21. März 2009 bis zum 22. März 2009

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