Volkswirtschaft, Wirtschaft, wirtschaftlich, Vorzüglichkeit, Wettbewerb, Begrenzung, Schranke, Zeitraum, Getreide, Biogas, Strom, Elektrizität, Wärmeenergie, nachwachsende Rohstoffe, Biomasse, Energieeinsparung, Wirtschaftlichkeit ... (dies sind einige Zeilen aus der untenstehenden ausführlichen Beschreibung)

Wir bieten Heizungen und Feuerungsanlagen für Pflanzenteile und andere Brennstoffe:
Getreidekörner, Getreidestroh, Heu, angetrocknete Silage, Holz, Pferdemist, Kohle, sauberes Pflanzenöl, grob verschmutztes Pflanzenöl, tierische Fette, Papier und Pappe, Kunststoffreste, Schilf, Kleie und auch für besonders feuchte Brennstoffe.
agriserve
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1.Sept. 2000 bis 7.Juni 2006 neuester Stand

Volkswirtschaftliche Bedeutung
der Energie aus Pflanzen.


Volkswirtschaftliche Bedeutung
der Energie aus Pflanzen.

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zum Haupt-Verteiler        7.Juni 2006 bis 8.Juni 2006 neuester Stand



Pflanzenstoffe wurden und werden vielfältig im Energiebereich eingesetzt, zum Beispiel
   Heizung--> Holzheizung, Getreidekörnerheizung, Strohheizung
   Fahrzeugantrieb--> Holzvergaser auf einem Fahzeug, Rapsöl als Fahrzeugantrieb
   Lichterzeugung --> Kerze, Rapsölleuchte
   Stromerzeugung-->Rapsöl als Motortreibstoff, Holz als Brennstoff in einer Dampferzeugungsanlage


Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, die Pflanzenstoffe im Energiebereich zu nutzen.
Wenn man die einzelnen Verfahren miteinander vergleicht, dann fragt man sich
         Was kostet es ?
         Was bringt es ?

Bei jeder Betrachtung der Wirtschaftlichkeit ist es ratsam, zunächst die grundlegenden Zahlen zu kennen.





Wald

Die Waldfläche beträgt in Deutschland
0,11 MillionenQuadratkilometer = 11 Millionen Hektar.
Den jährlichen Zuwachs an Holz (nur den oberirdischen Teil der Bäume,
ohne Wurzeln, ohne Blätter, aber mit Rinde)
schätze ich auf 4 Tonnen Trockenmasse je Hektar Wald.
Das ist eine Gesamtmenge von rund 44 Millionen Tonnen Trockenmasse an Holz.
Holz wird zwar für unterschiedlichste Zwecke verwendet, aber man kann ja das
Bauholz nach Ablauf der Nutzungsdauer als Brennholz verwenden.

Somit kann man fast den gesamten jährlichen Holzzuwachs
als möglichen Beitrag zur Energieversorung ansehen.
Holz aus Erzeugung in Deutschland (Regierungsgebiet von 2006) kann mit
44 Millionen Trockenmassse jährlich im Energiemarkt verwertet werden.
Das sind umgerechnet 30 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten.




Landwirtschaftliche Nutzfläche

Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt in Deutschland
0,17 MillionenQuadratkilometer = 17 Millionen Hektar.
Der Ertrag an Pflanzentrockenmasse ist bei unterschiedlichen Feldfrüchten in der gleichen Größenordnung.
Für unsere Überschlagsrechnung nehmen wir Getreide
als Vertreter für die Gesamtheit der Feldfrüchte.

Wenn man eine durchschnittliche Ertragsfähigkeit von 6 Tonnen Trockenmasse
Getreidekörner und 4 Tonnen Trockenmasse Getreidestroh ansetzt als oberirdische und
aberntbare und transportierbare und lagerfähige Pflanzenteile,
so sind das rund 10 Tonnen Trockenmasse je Hektar und Jahr,
das bedeutet deutschlandweit rund 170 Millionen Pflanzen-Trockenmasse
als jährlicher verwertbarer Zuwachs.


Aufgrund der heutigen Preisverhältnisse für Nahrungsmittelrohstoffe einerseits
und für Heizöl andererseits wäre es wirtschaftlich geraten, alle in Deutschland erzeugten Pflanzenteile in den Energiemarkt einzubringen, und die zur Ernährung des Volkes benötigten Nahrungsmittel zu importieren.
Aus einem höherstehenden Grund, nämlich der Versorgungssicherheit,
welche die Ernährung des Volkes von eigener Scholle gibt,
ist dies jedoch nicht sinnvoll und ich rechne 50% der
landwirtschaftlichen Fläche für die Energieerzeugung und 50% für andere Verwendung.

Somit können vom Ackerland deutschlandweit jährlich rund 85 Millionen Trockenmasse für den Energiebereich einsetzen.
Das sind umgerechnet 58 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten. Hinweis: Die Zuwachsmengen für Wald und Ackerland habe ich geschätzt. Die verfügbaren Mengen sind keine Restmengen oder Abfallmengen, sondern die Gesamtmenge, die bei einem für den Verkäufer guten Preis in den Markt hineingegeben wird. Der Energiemarkt ist kein Markt vorrangig für Abfallstoffe, sondern er steht im Wettbewerb mit allen anderen Verwertungsrichtungen der landwirtschaftlichen Rohstoffe, und über den Preis wird in der Regel entschieden, an welchen Käufer und in welche Verwertungsrichtung die





Allgemeiner Energieverbrauch

1 kg Pflanzentrockenmasse hat ungefähr 20 MJ Energiegehalt,
1 kg gute Steinkohle hat ungefähr 29,3 MJ Energiegehalt,
1 kg Heizöl hat 42,6 MJ



Primärenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2005
Name des Energieträgers und Beitrag in Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten

Mineralöle 174,8
Erdgas 110,4
Steinkohlen 62,8
Braunkohlen 54,4
Kernenergie 60,7
Wasser- und Windkraft 5,8
Außenhandelssaldo Strom -1,0
Sonstige 17,9
Insgesamt 485,8

Quelle:    http://www.ag-energiebilanzen.de/daten/inhalt1.htm

Von diesen 485 Millionen Tonnen Gesamtverbrauch können etwa 88 Millionen
Tonnen durch Holz und Feldfrüchte ersetzt werden.

Holz (ungefähr 100% der erntbaren Menge) ungefähr 30 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten.
Ackerfrüchte (50% der erntbaren Menge) ungefähr 58 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten.

Folgerung: Wir müssen den Energiebedarf in Deutschland
von ungefähr 500 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten
auf ungefähr 100 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten
senken und außerdem Sonnenkraft und Windkraft nutzen.






Die nächsten Schritte

Vom oben genannten Energieverbrauch soll soviel wie möglich
durch Einsparung überflüssig gemacht werden.

Durch Holz und Ackerfrüchte kann ein Teil der anderen Energieträger ersetzt werden.

Meiner Meinung nach macht es überhaupt keinen Sinn, Braunkohle durch Holz zu ersetzen:
Braunkohle ist ein heimischer Brennstoff, der auch äußerst billig ist.
Es ist wirtschaftlich unsinnig, diesen heimischen Billigbrennstoff zu verdrängen.

In abgeschwächter Form gilt dieser Gedanke auch für die heimische,
aber nicht ganz so billige Steinkohle.

Gas ist ein Importenergie. Es kommt in sehr großen Rohrleitungen ins Land.
Die Kosten für das Gas teilen sich auf in einen Kostenblock für
den Rohstoff und einen Kostenblock für die Gasleitung.
Nur wenn die Gasleitung voll ausgelastet ist, dann ist das Gas billig.
Wenn wir also Gas verdrängen, dann sparen wir nur den Rohstoffpreis,
nicht die anteiligen Leitungskosten, und diese machen gerade beim Gas
einen sehr großen Anteil der Gesamtkosten aus.

Erdöl (ähnlich Heizöl, ähnlich Diesel) kommt teils über Rohrleitungen,
teils über Schiffe ins Land.
Wenn wir einen Teil des Erdöls durch Holz und Feldfrüchte verdrängen,
dann spart die Volkswirtschaft sehr viel Geld.


Das Ergebnis dieser kurzen Betrachtung:
Wir wollen durcb Holz und Feldfrüchte Importerdöl verdrängen,
das bringt für die Volkswirtschaft die größe Einsparung.





Wie groß ist die höchstmögliche Einsparung?

Wir haben etwa 88 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten als Holz und Ackerfrüchte zur Verfügung.

Wenn wir damit Strom machen, dann verdrängen wir Braunkohle,
das ist volkswirtschaftlich unsinnig.

Wenn wir damit Flüssigkraftstoffe herstellen, dann verdrängen wir damit Diesel.
Welche Mengen sind machbar:
88 Mio to SKE in Gestalt von Holz und Feldfrüchten werden bei einem Wirkungsgrad von 50% zu rund
44 Mio to SKE in Gestalt von Diesel.
Wenn Diesel mit einem Wirkungsgrad von 85% aus Erdöl hergestellt wird
(der Rest zu 100% ist unter anderem der Eigenverbrauch der Raffinerie und Verluste),
dann verdängen diese 44 Mio to SKE Pflanzendiesel rund 52 Mio. to SKE in Gestalt von Rohöl.

Wenn wir mit den 88 Mio to SKE in Gestalt von Pflanzenstoffen Heizungen betreiben,
dann erreichen wir damit bei einem Wirkungsgrad von 90% eine Nutzheizleistung von 79,2 Mio to SKE.
Dafür würden wir bei Heizöl und einem Wirkungsgrad von ebenfalls 90%
die Menge von 88 Mio to SKE in Gestalt von Heizöl benötigen.
Da dieses in der Raffinerie ähnlich wie Diesel aus Erdöl
mit einem Wirkungsgrad von 85% hergestellt wird, können wir
also rund 104 Mio to SKE in Gestalt von Importerdöl verdrängen.



Kurz zusammengefaßt:
Wir können mit dem Holz und den Ackerfrüchten
entweder 50 Mio to SKE
in Gestalt von Erdöl verdrängen,
wenn wir aus den Pflanzen Flüssigtreibstoffe herstellen,

oder 100 Mio to SKE in Gestalt von Erdöl verdrängen,
wenn wir die Pflanzenstoffe als Heizstoffe in
Pflanzenheizanlagen anstelle von bisherigen Ölheizungen einsetzen.


Ich denke, daß sehr viele der Leser von der Einfachheit der
hier dagelegten Gedankengänge überrascht sein werden.
Es sei daher jedem Selbstdenker empfohlen, die hier gezeigte Gedankenkette
mit eigenen, genaueren oder besseren Zahlen für sich nachzuvollziehen.





Diese zur Gebäudebeheizung notwendigen Feuerungsanlagen können von agriserve geliefert werden.

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Der Verfasser bittet die Leser darum, Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen mitzuteilen.

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