| Israel, Deutschland, U-Boot, U-Boote, Brennstoffzellen, Atomwaffen, Marine, seegestützter Atomangriff ... (dies sind einige Zeilen aus der untenstehenden ausführlichen Beschreibung) |
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- agriserve -
23. Oktober 2004 bis 17. August 2006 neuester Stand
http://www.agriserve.de/Politik-Unterseeboote.html
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Stand im Jahr 2006
Die Regierung Schröder hat sich etliche Monate lang geziert, aber sie hat nachdem sie schon abgewählt war im September oder Oktober 2005 in den allerletzten Regierungstagen die Ausfuhr dieser Boote genehmigt. So war die alte Regierung fast nicht mehr verantwortlich, beziehungsweise die Nachricht wurde im Trubel des Regierungsübergangs nicht beachtet, sie wurde wohl auch nur ganz klein veröffentlicht. Ob die Boote bezahlt werden oder ganz oder teilweise als Geschenk gehen, das weiß ich nicht. Die neue Regierung Merkel hat mit der Genehmigung nichts zu tun, denn die alte Regierung hat es noch genehmigt. Der Vorgang ist bezeichnend für die Art, wie und für wen in Deutschland Politik gemacht wird. |
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Unterseeboote an Israel.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet am 4. Oktober 2004: "Israel interessiert an deutschen U-Booten. Berlin, 22. Oktober. Die israelische Regierung führt mit der Bundesregierung Gespräche über den Bau von deutschen U-Booten für die israelische Marine. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Haaretz" bestätigte die israelische Botschaft in Berlin. Auch das Bundesverteidigungsministerium bestätigte Gespräche auf ranghoher Beamtenebene. Die israelische Marine hat bereits früher deutsche U-Boote bezogen. Nach nichtbestätigten Berichten sind die U-Boote - im Gegensatz zu denen der deutschen Marine - in die Lage versetzt worden, senkrecht startende Raketen und Marschflugkörper abzuschießen. Nach Einschätzungen, die von Israel nie bestätigt wurden, wäre das Land damit zu einem Atomangriff von See aus in der Lage. Nach Angaben von "Haaretz" verhandelt der zuständige Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums mit seinem deutschen Partner im Berliner Verteidigungsministerium über zwei U-Boote. Schwierigkeiten gebe es vor allem wegen der ungesicherten Finanzierung, Israel habe nicht genug Geld. Israel bezieht den größten Teil seiner Rüstungsgüter von den Vereinigten Staaten; allerdings gibt es seit Jahrzehnten eine gut funktionierende militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen Israel und der Bundesrepublik. Angeblich hofft Israel, Deutschland finanziere die beiden U-Boote zum vierzigsten Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen im kommenden Jahr." (Ende der Zeitungsnachricht) Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 04. Oktober 2004, Seite 4, fünfte Spalte von links, etwa 15cm om oberen Rand entfernt. Hervorhebungen sind vom Ins-Weltnetz-Steller. Bewertung der obenstehenden Nachricht aus der FAZ: Die Zeitungsnachricht ist sehr offen und deutlich. Man kann den Bericht auf sich einwirken lassen. Zum Hintergrund einige Hinweise: Es gibt nur wenige Hersteller von U-Booten auf der Welt. Die amerikanischen U-Boote sind sehr groß und haben als Antriebsquelle Atomwerke. Diese Boote sind Dinosaurier, sie sind unhandlich und verhältnismäßig leicht zu orten. In Küstengewässern sind diese Boote unbrauchbar. Die deutschen U-Boote der neuesten Klasse haben Brennstoffzellenantrieb, sie sind wendig und sehr schwer zu orten. Die FAZ schreibt, Israel habe in der Vergangenheit bereits U-Boote aus Deutschland "bezogen". Das ist eine Anspielung darauf, daß vor einigen Jahren drei damals modernste U-Boote von Deutschland an Israel geliefert wurden. Soweit mir bekannt ist, wurde davon eines bezahlt und die anderen beiden wurden verschenkt. Vielleicht wurden aber auch alle drei Schiffe damals verschenkt, daß weiß ich nicht genau. Die FAZ weiß, wie es war, aber sie verwendet, ich vermute absichtlich, den Begriff "bezogen". Zur letzten Zeile: Wenn eine Bank einen Hauskauf finanziert, dann erwartet sie, daß dieses Geld mit Zinsen auch zurückgezahlt wird. Bei der Finanzierung der Boote durch Deutschland ist möglicherweise daran gedacht, daß Deutschland die Boote gibt und daß von der anderen Seite weder jetzt noch später Geld (oder nicht der volle Kaufpreis, sondern nur ein Bruchteil) fließt. Schlußsatz: Man kann es keiner ausländischen Regierung verdenken, daß sie von Deutschland kostenlos U-Boote erlangen möchte. Insbesondere dann ist die Versuchung dazu sehr groß, wenn dieser Wunsch vor wenigen Jahren bereits bei zumindest zwei U-Booten erfolgreich gewesen ist. Es liegt am deutschen Volk selbst und an der deutschen Regierung und an niemandem sonst, ob sie an weiterhin an eine ausländische Regierung kostenlos (oder zu 5% der wirklichen Kosten) U-Boote liefern möchten. |
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