Politik, Ueberlebenswille, September 2011.
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Politik, Ueberlebenswille, September 2011.


Ein Aufsatz in PI vom 3. September 2011 www.pi-news.net/2011/09/raddatz-demokratischer-faschismus/#more-209206

Hierzu gibt es eine sehr belangreiche Leserzuschrift zur Frage:

Warum will ein Volk überleben, ein anderes aber nicht?

Woran liegt das?




1 #76 yyy123 (03. Sep 2011 00:52)


Herr Raddatz beschreibt die Realität richtig, obwohl die Sprache ziemlich verwirrend ist.

Die Analyse fehlt aber. WARUM IST ES SO?
Bitte konkrete Antwort auf konkrete Frage:
Wer und warum will Europa islamisieren?
Saudis? Türkei? Freimauer? Bilderberger?
"Systemparasiten" (die Antwort von Herrn Raddatz) - das ist mir zu allgemein.
Als Systemparasiten kann man die herrschende Klasse jeder Gesellschaft bezeichnen.

Meistens parasitisieren sie auf dem eigenen Volk - das ist am bequemsten.
Die Einwanderung bringt Unsicherheit auch für sie.
Es kann schnell passieren, dass Einwanderer die Änderungen in der herrschenden Klasse bewirken, geschweige von anderen Problemen.

Es ist daher überhaupt nicht ersichtlich, warum die modernen westlichen Systemparasiten Einwanderung wollen.

Solange sich das Volk mit dem Selbstabbau abfindet, ändert sich nichts.

Das ist klar.
Nicht klar ist dagegen, WARUM sich das Volk mit dem Selbstabbau abfindet.
Das ist aber die zentrale Frage.
Hier ist ein Erklärungsversuch (mein Kommentar aus dem ersten Interview).
Es wäre interessant, was Herr Raddatz dazu sagen würde (aber bitte konkret).




Es wird plausibler, wenn man die Interessen der Wirtschaft einbezieht.

Die Marktwirtschaft ist am Überschuss der Arbeitskräfte interessiert, damit die Löhne niedrig bleiben.

Früher gab es den Strom von billigen Arbeitskräften aus Dörfern in die Städte.

Heute kommen sie aus dem Ausland (Gastarbeiter / Green Card / "Fachkräftemangel" usw.).

WIR HABEN EIN WIRTSCHAFTSSYSTEM, DAS ZUWANDERUNG WILL - das ist der Punkt.

Zum Vergleich: die sozialistische Wirtschaft hatte solche Bedürfnisse nicht, entsprechend gab es keine Zuwanderung (trotz ideologisches "Internationalismus").

Nun es ist aber kein Naturgesetz, dass alles, was Wirtschaft will, auch sein soll.

Der Großteil der Bevölkerung muss die Forderungen der Wirtschaft nach Zuwanderung zumindest passiv akzeptieren, und folglich Politiker wählen, die Wirtschaft bedienen.

Das ist z.B. in Europa der Fall, in Japan dagegen nicht.

Und das ist wirklich eine spannende Kernfrage:

WARUM BEGEHT EIN VOLK SELBSTMORD UND DAS ANDERE NICHT?

Warum wurde z.B. aus dem stolzen römischen Volk irgendwann eine lose Masse, die sich nicht mehr verteidigen konnte?

Es gibt viele verschiedene Theorien.

Eine klare und logische Theorie ist von Lev Gumilev (er war Naturwissenschaftler)

en.wikipedia.org/wiki/Lev_Gumilev

Sie erklärt tatsächlich sehr viel (man kann sogar sagen, fast alles).

Gumilev introduced the concept of "passionarity", which may be explained as the level of vital energy and power characteristic of any given ethnic group.

Gumilev argued that they pass through stages of rise, development, climax, inertial, convolution, and memorial.

It is during the "acmatic" phases, when the national passionarity reaches its maximum heat, that the great conquests are made.

The current state of Europe he described as deep inertia, or "introduction to obscuration", to use his own term.

The passionarity of the Arabic world, on the other hand, is still high.



Sämtliche Angaben ohne Gewähr.       Eingefügt am 4. September 2011

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