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Politik, Fremde, September 2011.
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Politik, Fremde, September 2011. | ||
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Wieviel Fremde verträgt die Schweiz, verträgt Europa? Ein Aufsatz in PI vom 2. September 2011 http://www.pi-news.net/2011/09/roger-koppel-wieviel-zuwanderung/#comments Editorial WELTWOCHE 35/2011. Köppel ist Chefredaktor und Herausgeber. Zu diesem in PI gebrachten PI-Aufsatz gibt es eine ganze Reihe von aufschlußreichen Lesermeinungen. |
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#5 ueberblicker (02. Sep 2011 16:41)
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In der Globalisierung sind Sozialisten und Kapitalisten eine unheilvolle Allianz eingegangen. Unkontrolliertte Zuwanderung drückt die Löhne und das ist auch genau dies, was Arbeitgebervertreter wie Dieter Hundt in Deutschland wollen. Die angestrebten, hochbegabten Arbeitskräfte bekommt man so freilich nicht. Weil die dort hingehen, wo die höchsten Löhne zu den besten Arbeitsbedingungen gezahlt werden. Man setzt so eher die Fachkräfte mit niederer oder mittlerer Qualifikation unter Lohndruck. Die Gesellschaft wird dann freilich durch Zuwanderung aus kulturfernen bis kulturfremden Zuwanderern zerstört, was dann auch den hiesigen Arbeitsmarkt zerstört. Unkontrollierte Zuwanderung ist zu verhindern, da hat Köppel mal wieder voll ins Schwarze getroffen. |
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#7 Yanqing (02. Sep 2011 16:50)
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Auch wenn es unsere Landsleute, unter ihnen zahlreiche Ingenieure und Mediziner, welche in der Schweiz finanziell besser dran sind, als zu Hause, ebenfalls trifft, stelle ich mich hinter die Ablehner. Ich sehe das heute anders, als zu der Zeit, zu welcher ich selbst als frischgebackener Ingenieur mein attraktives Auskommen in der Schweiz hatte und mich, auf meinen Vorteil bedacht, auch über gezeigte "Fremdenfeindlichkeit" jeder Art ärgerte. Ich meine, dass die Produktivleistung eines Landes, oder von mir aus einer Wirtschaftszone (EU) dort ihre Grenze finden soll, wo die eigene Bevölkerung zahlenmäßig oder ausbildungsmäßig ihre jeweiligen Grenzen hat. Man darf dabei nicht vergesen, dass gerade die minderqualifizierten Aufgaben zum Teil mittels ständigem technischen Fortschritt an investierte Automatisierung delegiert werden können. Ebenfalls darf nicht übersehen werden, dass mit Auslagerungen von Produktionen in die Heimatländer der Einwanderer, von unseren Unternehmen sowohl die Grundlagen zur Produktionsausweitung , als auch zur wirtschaftliche Weiterentwicklung in diesen Ländern geschaffen wurden und werden. Die Japaner sind immer ohne Gastarbeiter-Heere ausgekommen! So sind sie vom Kampf der Kulturen im eigenen Land verschont geblieben. Wenn deutsche Regierungen dies in früheren Jahren ebenso gesehen hätten, wären uns die Millionen kulturfernen, integrationsunwilligen und religiös-fanatischen Zuwanderer, welche nicht mehr dazu zu bewegen waren, nach Hause zurückzukehren, erspart geblieben. So aber steuern wir auf eine epochale kulturzerstörende "Völkerwanderung" von innen und aussen her zu. Es ist zwar ein Unterschied ob ein christlicher, bzw. religionsferner Franzose, Österreicher, Deutscher in der Schweiz seiner qualifizierten Aufgabe nachgeht, oder ein religiös-fanatischer Muslim dort sein Unwesen treibt. Trotzdem müssen sich die Aufgabenverteilungen in einer Gesellschaft so einpendeln, dass diese Aufgaben ohne Fremdleistungen erfüllt werden können. Das gesunde Wechselspiel von Angebot und Nachfrage sorgt für vernünftiges Einpendeln und für die Anpassung notwendiger Ausbildungsgänge an die sich ändernden Bedürfnisse. Lohndrückerei mittels Hereinholung Fremder ist deshalb grundsätzlich abzulehnen. |
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#32 Pantau (02. Sep 2011 18:40)
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... Wissen Sie, wie England damals wirtschaftlich zur Weltmacht wurde (lang, lang ist's her…)? Sie schafften einseitig die Zölle ab. Ergebnis: Sämtliche Produkte in England bekam der englische Verbraucher zum niedrigsten Weltmarktpreis. Die englischen Anbieter mussten sich hingegen neu aufstellen, man produzierte nur noch das, wo England spitze war (vor allem Industriegüter). Man hatte sogar einen indirekten Exportvorteil, da die Zuliefergüter nicht mehr Zollbehaftet waren, was dem Export der Spitzenprodukte zu Gute kam. Dies schuf neue konkurrenzfähige Arbeitsplätze und die Kaufkraft der Bevölkerung war auch stärker, da man mit demselben Einkommen mehr billige Güter kaufen kann als zollbehaftete teure. Daher ist auch jeder Zoll absoluter Schwachsinn - außer natürlich für die einheimische Lobby, welche zumindest preislich sich nicht verbessern muss, also so ineffizient weiter produzieren kann wie eh und je, Papa Staat hält mir die schnöde Weltkonkurrenz schon vom Leib. |
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#43 Markus Fischer (02. Sep 2011 20:45)
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... Touristen (nicht im Übermass) finde ich prima, vorallem wenn sie nicht völlig kulturfremd sind. Die Welt trifft sich da, wo ich gerne lebe und wir können uns kennenlernen und uns gemeinsam an den Sehenswürdigkeiten und Landschaften erfreuen. Fachkräfte können auch in unserem eigenen Land ausgebildet werden. Oft sind es nämlich jene Firmen/Branchen, die am wenigsten Ausbildung anbieten, aber bei kurzfristigem Mangel an Fachkräften gleich am lautesten nach Facharbeitern aus dem Ausland rufen. Grundsätzlich finde ich, sollten bei Bedarf ausländische, (am besten) kulturverwandte Fachkräfte (nicht im Übermass) zuwandern können. So werden sie sich auch bald integrieren, weil es ihnen bei uns gefällt. Für verfolgte Flüchtlinge soll mein Land die Tradition wahren (können), diese vor Verfolgung (und eventueller Ermordung) zu beschützen. Wenn die Krise im Heimatland vorüber ist, so gebietet es der Anstand, haben diese Flüchtlinge umgehend dorthin zurückzukehren, um ihr Land wieder aufzubauen und ihre bei uns erlernten Fähigkeiten einzubringen. Nur so behalten wir die langfristige Chance, weiterhin auch anderen Flüchtlingen unseren Schutz offerieren zu können. Zuwanderer aus unserer Kultur fremden Regionen und Religionen, die es noch dazu hauptsächlich auf unsere Sozialwerke abgesehen haben, sollten keine Aufenthalterlaubnis erhalten. Schon gar nicht, wenn sie sich stark verhaltensauffällig oder gar kriminell verhalten. Dann gehören sie unter allen Umständen in ihre Heimatländer zurückspediert. Papierlose Illegale (Sans-Papiers) haben keinen Aufenthaltsanspruch und sind konsequent auszuweisen oder zu internieren (Abschreckung). Wer offene Grenzen anstrebt, der ist nicht ganz dicht! Diese Ideologen beschädigen unsere wertvollen Traditionen, den sozialen Frieden und den Wohlstand aller. *** Darüberhinaus ist auch armen Ländern und ihrer Bevölkerung letztlich nicht geholfen, wenn sie durch Abwanderung ihren Geburtenüberschuss nicht in den Griff bekommen. Das Problem der Überbevölkerung ist auf diese Weise nicht zu lösen. Vernünftige Familienplanung muss nunmal auch dort praktiziert werden. Hätten nämlich auch wir in jeder Generation 8-10 Kinder, dann wäre auch die Schweiz arm geblieben. Vor 100 Jahren waren auch bei uns die Familien gross (und Sozialwerke inexistent). Erst nachdem die Kinderanzahl rückläufig wurde, konnten Sozialwerke geschaffen werden und das, was wir Wohlstand nennen, konnte sich mehren. |
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#44 Pantau (02. Sep 2011 20:48)
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... Nun, dass es so wie in Deutschland absoluter Schwachsinn ist, liegt auf der Hand. "Zügellose Einwanderung" + "Sozialstaat" = "Selbstmord", sage ich als böser Marktradikaler. Die deutschen Auswanderer in die USA vor zweihundert Jahren integrierten sich übrigens deshalb so gut, weil 1. erst gar nicht die Faulen dort hingingen und 2. jeder wusste, dass er sich integrieren und arbeiten muss, wenn er essen will. Wer in Deutschland einwandert, hat oft schon gar nicht erst vor zu arbeiten. Zudem hatte ich ja bereits die Notwendigkeit der kulturellen Kompatibilität als notwendig vorausgesetzt - was bei unserer Einwanderung auch nicht ganz der Fall ist. |
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#73 Heta (03. Sep 2011 00:06)
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... 1973 Anwerbestopp, und wie's dann weiterging, ganz ohne "Big Brother"-Lenkung, hatte Sarrazin damals in Potsdam beschrieben, wie wir in diesen Schlamassel reingeraten sind, durch "die reine Schafsköpfigkeit", sagte er, dann: "Dann kam der deutsche Verfassungsstaat und hat gesagt: Es gibt das Grundrecht auf Schutz von Ehe und Familie, natürlich dürfen die ihre Familien nachholen. Dann kam der deutsche Sozialstaat und hat gesagt: Wir behandeln alle gleich, und die Kinder türkischer Gastarbeiter kriegen auch Kindergeld, auch in der Türkei. Dann hat so ein armer türkischer Gastarbeiter festgestellt, dass er sechs Kinder hat, und das Geld für sechs Kinder wurde nach Ostanatolien überwiesen. Und irgendwann haben wir gesagt, das geht nur dann, wenn die bei uns leben. Wir haben uns auf eine schiefe Ebene begeben, über die wir nie richtig nachgedacht haben. Den Migranten, die das ausnutzen, mache ich den allerletzten Vorwurf. Wer irgendwo sitzt und kaum seine Familie ernähren kann, … und dann kommt das Paradies auf Erden, da verdient man ohne Arbeit mehr als bei uns mit Arbeit, und jedes Kind wird materiell belohnt, und ich sehe einen leibhaftigen Arzt - das ist sowas Tolles, da muss doch doch einfach hingehen, ich hätte es genauso gemacht an deren Stelle. Das Problem sind doch nicht die, die die Vorteile unseres Systems nutzen, das Problem sind wir, die wir unser System so eingestellt haben, dass es für uns als Gesellschaft negative Folgen hat." |
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Eingefügt am 4. September 2011
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