| Humus, Humosiane, Bodenfeuchte, Bodenfruchtbarkeit, Schwammwirkung, Zischenspeicher, Asche, Getreideasche, Düngewert, Nährstoffgehalt, Düngerpreis, Getreideheizung, Phosphor, Kalium, Phosphat, K2O, P2O5... (dies sind einige Zeilen aus der untenstehenden ausführlichen Beschreibung) |
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Humosiane.
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http://www.agriserve.de/Humosiane.html 4. September 2008 bis 5. September 2008 neuester Stand zum Haupt-Verteiler zum Getreide-Inhaltsverzeichnis Wie hoch ist der Düngewert der Getreide-Humosiane? Stand vom 5. September 2008. Humosiane sind Stoffe, die aus der Zersetzung von Pflanzenmasse entstehen und als Bodenverbesserungsstoffe eingesetzt werden, die insoweit dem Humus gleichen, die aber im Unterschied zu diesem nicht durch biologisch-chemische Zersetzung im Boden, sondern durch thermische Zersetzung entstehen, sei es durch Blitzschlag und Steppenbrand, sei es durch durch gezielte thermische Zersetzung in einer Energiewandlungsanlage. Die Wirkung als Bodenverbesserungsstoff ist dem Humus ähnlich. Humosiane wie auch Humus bestehen aus einem Kohlenstoffgerüst, welches wie ein Schwamm Wasser und Nährstofflösungen des Bodens aufsaugt und mittelstark festhält. So werden Wasser und Nährstoffe einerseits vor der Auswaschung durch Sickerwasser geschützt und sie sind andererseits für die Pflanzenwurzeln, die mit Kraft an diesen Feuchte- und Nährstofflagern saugen, nach und nach verfügbar. In das Kohlenstoffgerüst sind auch eigene Nährstoffe eingebaut, Kalium, Phosphor und Magnesium sowie Eisen und andere Nährstoffe, welche die Pflanzen brauchen. Diese Nährstoffe sind nicht sofort pflanzenverfügbar, sie werden im Ablauf von Jahren frei, schrittweise, so wie die Humosiane im Boden nach und nach zersetzt werden. Humosiane bieten kurz und mittelfristig die erwünschte Schwammwirkung für Nährstofflösungen und Bodenwasser, langfristig bieten sie eine Düngerwirkung durch die eingebauten Kalium-, Phosphor- und Magnesiumatome. Gestehungswege von Humus und von Humosianen im Vergleich am Beispiel des Getreidestrohs. Das Getreidestroh wird in einem an den Mähdrescher angebauten Häcksler sorgfältig zerkleinert. Das zerkleinerte Stroh fällt auf den Boden, dort wird es durch einen weiteren Arbeitsgang, das Grubbern, mit der Ackererde vermischt. Nun greifen die kleinen Bodenlebewesen an und sie zersetzen das Stroh langsam. Das zersetzte Stroh ist ein Bestandteil des Humus und es hat die Schwammeigenschaft hinsichtlich Bodenwasser und Nährlösungen und bei noch weitergehender Zersetzung gibt es auch seine eigenen Nährstoffe an den Boden ab. Durch Trockenheit wird die Zersetzung gebremst. Im trockenen Klima, etwa in der Steppe, geht die biologische Zersetzung so langsam vor sich, daß der jährliche Pflanzenmassenzuwachs höher ist als der Pflanzenmassenabbau. In der Steppe oder Savanne bildet sich eine auf dem Boden aufliegende Schicht von trockener Pflanzenmasse und nach einigen Jahren hat sich viel brennbare Masse an der Steppenoberfläche angesammelt. Wenn dann einmal der Blitz einschlägt, kommt es zu einem Steppenbrand und die überschüssige Pflanzenmasse verbrennt. Der Verbrennungsrückstand ist bei vollständiger Verbrennung Asche, die man als schnellwirkenden Dünger ansehen kann. Bei unvollständiger Verbrennung entstehen kohlenstoffhaltige Reste, eben die Humosiane. Bei einem Steppenbrand entstehen beide genannten Stoffe, Asche und Humosiane. Im Ackerbau darf sich keine Pflanzenmasse an der Bodenoberfläche ansammeln, denn das würde die Bodenbearbeitung und das Wachstum der Nutzpflanzen behindern. Früher wurde das überflüssige Stroh auf dem Acker abgebrannt. Dies auch heute noch zulässig, aber es wird aus Gründen des Umweltschutzes nicht gern gesehen. Somit muß das überflüssige Stroh mit einem Bodenbearbeitungsgerät mit der Erde vermischt werden. Dieses Gerät erfordert Antriebsleistung, somit wird Kraftstoff verbraucht. Durch die Bodenbearbeitung wird die Erde aufgerissen, und es verdunstet sehr viel Wasser. Die gezielt durch Bodenbearbeitung beschleunigte Humusbildung trägt zu einem stark erhöhten Wasserbedarf des Ackerbaus bei. Es ist klar, daß am Stroh Pilze und Krankheitskeime anhaften, welche die nachfolgede Ackerfrucht stark schädigen, insbesondere wenn nach Getreide erneut Getreide angebaut wird. Kann das Stroh abgefahren werden, dann kann die Bodenbearbeitung sehr viel milder vonstatten gehen, somit ist auch der Wasserverlust sehr viel geringer. Auch der Krankheitsdruck auf die Folgeanbaufrucht ist sehr viel geringer. Das vom Acker entfernte Stroh wird als Brennstoff verwendet. Sämtliche Pilze und Krankheitserreger werden dadurch zuverlässig abgetötet beziehungsweise in ihre Atome zerlegt. Der Vergasungs- und Verbrennungsvorgang kann bei den genau dafür ausgerichteten Agriserve-Pflanzenfeuerungsanlagen so gestaltet werden, daß als Rückstand nicht vorrangig Asche, sondern ein Kohlenstoffgerüst mit eingebauten Pflanzennährstoffatomen entsteht. Dieses Erzeugnis sind die Humosiane. Die Humosiane sind frachtfähig, denn sie sind ein Verbrennungsrückstand, also ist bereits ein Großteil der Ursprungsmasse entfernt, und nur die Pflanzennährstoffe und kleiner Teil der ursprünglichen Kohlenstoffatome sind noch vorhanden. Die Humosiane können mit dem Lastkraftwagen zu wettbewerbsfähigen Preisen mehrere hundert Kilometer gefrachtet werden und so können sie gezielt denjenigen Ackerflächen zugeführt werden, welche den größten Bedarf an Humosianen haben und/oder, bei denen die Humosiananwendung den größten wirtschaftlichen Nutzen bringt. Auch können sich aufgrund der Frachtfähigkeit der Humosiane die Nährstoffüberschußgebiete, also vor allem die Gebiete mit sehr starker Viehhaltung, ihrer überzähligen Düngenährstoffe mittels der Verfrachtung der Humosiane in weiter weg liegende Bedarfsgebiete hinein auf gute Art entledigen. Ähnlich wie mit Stroh können mit den Agriserveanlagen auch aus Getreidekörnern Humosiane gebildet werden. Diese haben sogar einen bedeutend höheren Nährstoffgehalt als die aus Stroh gebildeten Humosiane. Noch besser sieht die Wirtschaftlichkeit aus, wenn man Getreidekleie anstelle von Getreidekörnern zur Humosianerzeugung verwendet. Der Preis der Kleie liegt deutlich unter dem Getreidepreis, der Gehalt an Nährstoffen in der Kleie liegt deutlich über dem Gehalt an Nährstoffen im Getreidekorn. Geschichtliches Humosiane, die beispielsweise durch einen Steppenbrand gebildet werden, gibt es sozusagen schon immer. Den Begriff "Humosiane" habe ich am 30.8.2008 gebildet, in klanglicher Anlehnung an das Wort "Humus", aber doch davon deutlich unterschieden. Die große Bedeutung der Humosiane liegt darin, daß in naher Zukunft aufgrund der recht hohen Erdölpreise sehr viele Pflanzenteile als Brennstoff verwendet werden, und daß man mit der Asche und mit den Humosianen einen Verbrennungsrückstand erhält, der in sehr großen Mengen anfällt und der sehr nützlich ist. Wahrheitsgehalt Oft ist es bei neuen Dingen, die sich jemand ausgedacht hat, sehr schwer, den genauen Wahrheitsgrad der oben genannten Aussagen zu ermitteln. Der Leser möge die gemachten Aussagen auf innere Stimmigkeit und auf Übereinstimmung mit seinen eigenen Kenntnissen und Anschauungen prüfen. Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick über Kosten und Nutzen der Brennstoffe Heizöl, Getreide, Kleie. Stand vom 4.9.2008 Name des Brennstoffs: Heizöl---Weizenkorn---Weizenkleie Energiegehalt: 36MJ/Liter---15MJ/kg---13MJ/kg (geschätzt) Preis je Liter oder kg: 85Cent---17Cent---11Cent Preis je Megajoule: 2,36Cent--- 0,88Cent--- 0,84Cent Umgerechnet auf 100.000 Liter Heizöl fallen folgende Kosten an: Heizöl:100.000 Liter kosten 85.000Euro Weizenkörner: 233.000kg kosten 39.700Euro, Ersparnis gegenüber Heizöl 45.300Euro Weizenkleie: 269.000kg kosten 29.600Euro, Ersparnis gegenüber Heizöl 55.400Euro Dazu kommt noch der Humosianwert (Schwammwirkung=Zwischenspeicher und Nährstoffgehalt) Bei Getreide mindestens 4000Euro, Bei Getreidekleie mindestens 5.500Euro, hier ohne nähere Berechnung, wer genaueres wissen möchte, kann mich anrufen oder anschreiben. Die zukünftige Bedeutung der Humosiane wird sehr groß sein. Es werden sehr große Mengen an Pflanzen und Pflanzenteilen genutzt werden. Damit fällt auch sehr viel Asche an und, bei passender Verbrennungsführung in dazu geeigneten Anlagen, werden auch sehr große Mengen an Humosianen anfallen. Diese werden dann die Lücke in der Düngerverfügbarkeit schließen, denn die herkömmlichen Düngemittel aus den Phosphor- und Kaliumlagerstätten werden allein den Düngerbedarf der Landwirtschaft nicht decken können. Die Menschen brauchen Lebensmittel, und zu deren Herstellung wird Dünger gebraucht. Humosiane werden in der Zukunft mengenmäßig und vom gezielten Einsatz her einen großen Anteil an der Düngerbereitstellung übernehmen. Es lohnt sich, daß man sich bereits heute (Stand vom 4.9.2008) mit der Gewinnung und mit den Eigenschaften der Humosiane befaßt. Agriserve hat zwei Hochschul-Forschungseinrichtungen Feuerungsanlagen zur Verfügung gestellt, damit diese Fragen in ersten Vorabuntersuchungen bearbeitet werden können. Über Ergebnisse wird zu gegebener Zeit berichtet werden. |
Heizungen und Feuerungsanlagen für Pflanzenteile können von agriserve geliefert werden.
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| Der Verfasser bittet die Leser darum, Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen mitzuteilen. |
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- agriserve -
Humosiane Ersterstellung am 4. September 2008, Ergänzung am 4. September 2008 Agriserve GmbH Karlfried Cost Zum Schäferköppel 200 60437 Frankfurt Tel. 06101 - 541.985 Fax 06101 - 43.513 agriserve2000@yahoo.de www.agriserve.de HRB 78401 Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt a.M. Wärme und Kraftstoffe aus Pflanzen und Pflanzenteilen. Beratung-Entwicklung-Verkauf |