| Grundzüge, Grundlagen, Pflanzen, Brennstoffe, Heizstoffe, Heizungen, Getreide, Getreidekörner, Getreidestroh, Mais, Kapital, Zukunft, Wirkungsgrad, Nettoenergie, Vergleich, Bestlösung ... (dies sind einige Zeilen aus der untenstehenden ausführlichen Beschreibung) |
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Wir bieten Heizungen und Feuerungsanlagen
für Pflanzenteile und andere Brennstoffe: Getreidekörner, Getreidestroh, Heu, angetrocknete Silage, Holz, Pferdemist, Kohle, sauberes Pflanzenöl, grob verschmutztes Pflanzenöl, tierische Fette, Papier und Pappe, Kunststoffreste, Schilf, Kleie und auch für besonders feuchte Brennstoffe. |
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agriserve Holz Getreide Biomasse Heizungen Karlfried Cost Zum Schäferköppel 200 60437 Frankfurt |
Tel.
06101 - 541.985 +49 - 6101 -541.985 Fax 06101 - 43.513 +49 - 6101 - 43.513 mail@agriserve.de http://www.agriserve.de 1.Sept. 2000 bis 11. August 2006 neuester Stand |
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Grundzüge der Energiewirtschaft mit Pflanzenbrennstoffen.
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Grundzüge der Energiewirtschaft mit Pflanzenbrennstoffen. http://www.agriserve.de/Grundzuege-Pflanzenbrennstoffe.html zum Haupt-Verteiler 14. August 2006 bis 15. August 2006 neuester Stand Es gibt verschiedene Kennzahlen für den Nutzen einer Maßnahme, jede Kennzahl beleuchtet einen Teil des Ganzen von einem anderen Blickwinkel aus. Die grundsätzliche Bezugsgröße ist in der Landwirtschaft die Flächeneinheit ein Hektar und das Zeitmaß ein Jahr. Bei den Erträgen sollte man in der Regel von den heute üblichen Durchschnittserträgen ausgehen. Die sogenannten "Höchstertragspflanzen". Es gibt immer wieder Meldungen: Eine " bisher wenig beachtete Pflanze xy" schafft mit wenig Düngung und wenig Pflanzenschutz einen doppelt so hohen Ertrag wie die bisherigen Pflanzen. Bei näherer Betrachtung stellt sich dann heraus, daß man in der Regel günstige Standortvorteile verschwiegen hat wie reichliche Wasserversorgung, Ausbleiben von Schadfrösten, Ausbleiben von Schadstürmen, Anbau der Pflanze auf Standorten, an denen sie neu ist, wo weder Bodenschädlinge noch Blattschädlinge vorhanden sind, die aber bei großflächigem Anbau in ein paar Jahren nachkommen und anderes mehr. Es ist klar, daß ein Schilf im feuchtwarmem Seerandklima ein Mehrfaches an Trockenmassen jährlich bringt wie ein Ackerland. Es ist auch klar, daß man diese Vorteile zukünftig in sehr großem Stil nutzen sollte. Es ist aber auch genauso klar, daß dies ganz besondere Gunststandorte sind, und das wir diese als solche erkennen müssen und für die übrigen Flächen nach wie vor von den Durchschnittserträgen ausgehen sollen. Jetzt zu den Kennzahlen im Einzelnen Der Bruch (herausgeholte verkäufliche Energiemenge)geteilt durch (hineingesteckte gekaufte Energie) wird oft als Energiequotient oder Energieerntequotient oder Erntequotient bezeichnet. Dies ist eine Verhältniszahl und sie sagt nichts darüber aus, wieviel Energie man je Hektar und Jahr herausholt. Die Differenz (herausgeholte verkäufliche Energiemenge) abzüglich (hineingesteckte gekaufte Energie) ist sehr aussagekräftig. Das ist die von uns gewünschte Kennzahl. Man kann sie als Netto-Energieernte bezeichnen. Es ist klar, daß man dort, wo man eine klare, nachprüfbare Aussage vermeiden will, lieber mit Quotienten, Verhältniszahlen, Prozentangaben arbeitet. Übrigens wird gern Energie mit Energie verglichen. Energie ist jedoch ein Sammelbegriff für äußerst verschiedene Sachverhalte. Diese sind lediglich durch physikalische Gemeinsamkeiten verbunden, daß sie sich beispielsweise in Wärme umwandeln lassen und ähnliches. Sehr oft wäre es angebracht, den Begriff "Energie" im jeweiligen Zusammenhang sauber einzukreisen und genau festzulegen, aber sehr oft wird das mit Absicht nicht gemacht und man vergleicht Äpfel mit Birnen. Dazu ein Beispiel: Strom ist nicht gleich Strom. Gerade beim Strom kommt es für seinen Wert darauf an, daß er zu der Zeit an dem Ort ist, an dem er gebraucht wird, und das macht den größten Teil seines Wertes aus. Nachtstrom hat einen Wert von 1 Euro-Cent je Megajoule, Tagstrom von 5 Cent je Megajoule. Bei der staatlichen Förderung von Strom aus Biomasse wird dieser Sachverhalt nicht beachtet, Tagstrom und Nachtstrom werden beide gleich hoch bezahlt, das führt zu einer Fehlentwicklung hinsichtlich der technischen Entwicklung und hinsichtlich des Kapitaleinsatzes. Gerade in die aufgrund der sehr hohen Baukosten und Maschinenkosten an sich unwirtschaftliche Biogaserzeugung mit Hilfe von Bakterien werden werden äußerst hohe Geldbeträge investiert, eben weil die staatliche Förderung sehr starke Geldanreize setzt, welche das normale wirtschaftliche Handeln für eine gewisse Zeitspanne außer Kraft setzen können. Meiner Ansicht nach ist das ein Irrweg, und ich denke, daß bei der Biogaserzeugung ab 2007 ein Umdenken einsetzen wird. Die Energie-Rückzahlungszeit-Frage heißt: Wieviel Zeit, in Jahren oder Monaten gerechnet, brauche ich, um mindestens die Energie wieder herauszuholen, die ich in den Aufbau und Betrieb der Anlagen hereingesteckt habe? - - - Bei einem Pumpspeicherwerk wird die in den Anlagenbau hineingesteckte Energiemenge niemals wieder herausgeholt und außerdem wird auch jeden Tag sehr viel mechanische Energie in unnütze W ärme umgesetzt, also in jeden 24 Stunden wird mehr Nutzenergie hineingesteckt als herausgeholt wird, denn das nächtliche Heraufpumpen des Wassers kostet mehr Energie als beim Herabstürzen des Wassers tagsüber wiedergewonnen wird. Aber der Spitzenlaststrom ist zehnmal wertvoller als der Nachtpumpstrom, deshalb kann die Anlage des Pumpspeicherwerks sinnvoll sein. - - - Bei einer Taschenlampenbatterie wird auch jedesmal weniger Energie herausgeholt, als vorher hineingesteckt wurde, trotzdem lohnt es sich, denn wird haben die Energie in der Taschenlampe gerade dann und dort, wo wir sie brauchen, und genau das macht ihren Wert aus, nicht die reine Menge als solche. - - - Es kann auch sein, daß eine Energienutzungsanlage, beispielsweise ein Windrad, aufgrund einer sehr teueren und energieaufwendigen Bauweise einen sehr hohen Wirkungsgrad hat, jährlich eine sehr große Menge an Nutzenergie herausholt, aber aufgrund seiner aufwendigen Bauweise zum Beispiel 5 Jahre braucht, bis die Energie zur Herstellung wieder eingespielt wurde. Eine andere Mühle ist ganz einfach gebaut, holt wenig Energie pro Jahr heraus, aber weil sie ganz billig gebaut wurde, hat sie diese geringe Energiemenge schon nach 4 Jahren wieder eingespielt. Wenn beide Mühlen 20 Jahre halten, dann holt die erste Mühle 15 weitere Jahre eine sehr große Energiemenge jährlich heraus, die andere Mühle holt 16 weitere Jahre nur eine kleine Energiemenge jährlich heraus. Der zweite Standort ist sozusagen verschenkt, es ist nicht das meiste herausgeholt worden. Hier wäre es besser gewesen, über die Lebenszeit der Anlage die Differenz (herausgeholte Energie) abzüglich (hineingesteckte Energie) zu betrachten. Die Zeitdauer der Energierückzahlung ist lediglich eine Hilfsgröße, die man nicht überbewerten darf und vor allem nicht für sich allein als Vergleichsmaßstab nehmen kann. (EROI=Energy Return of Investment für diejenigen, welche sich lieber in us-amerikanischen Abkürzungen ausdrücken [ich halte diese für eine solche, weiß es aber nicht ganz genau]) Die hier folgende Vorgehensweise hat den Vorteil, daß sie klare Aussagen macht und mit nachprüfbaren Zahlen arbeitet, man kann sie Kurzvergleich mit tatsächlichen Zahlen nennen. 1. Man benennt klar und deutlich den Ausgangsstoff, beispielsweise einen durchschnittlichen Ertrag je Jahr und Hektar, so zum Beispiel - - - 1 Hektar durchschnittlicher Weizenertrag mit 6 Tonnen Körnern und 4 Tonnen Stroh mit einer Feuchte von 14 % bezogen auf die Feuchtstoffmasse von Körnern und Stroh an erntefähiger Masse vorliegt oder daß - - - 1 Hektar durchschnittlicher Rapsertrag mit 3 Tonnen Rapskörnern und 2 Tonnen Rapsstroh in erntefähiger Masse vorliegt mit 9% Feuchte bei den Körnern und 20% Feuchte beim Stroh. 2. Man vergleicht verschiedene Verfahren miteinander - - - Gebäudebeheizung - - - Stromerzeugung - - - Kraftstofferzeugung im Hinblick darauf: Was kostet es? Wieviel Energieeinheiten des Erzeugnisses werde ich erhalten? Kann ich damit Heizöl/Diesel/Rohöl ersetzen und falls ja, wieviel? . 3. Die Ergebnisse: - - - Bei Rapsölnutzung als Treibstoff kann ich etwa 1000 Liter Diesel ersetzen - - - Bei Stromerzeugung kann ich nur Braunkohle ersetzen, denn aus dieser wird der Strom gemacht, und der Biomassestrom ersetzt aufgrund der Gesetzgebung und der Subventionierung lediglich Grundlaststrom, also einen Teil des Braunkohlestroms, und Braunkohle haben im eigenen Land genug. Die Stromerzeugung aus Biomasse trägt in Deutschland überhaupt nichts zur Erdöleinsparung bei. Der Maisanbau zur Fütterung von Biogasanlagen ist Wahnsinn, denn diese Flächen werden einer sinnvollen Nutzung entzogen. - - - Die Gebäudebeheizung kann bei 10 Tonnen Getreidekörner und Getreidestroh zusammengerechnet ungefähr 4000 Liter je Hektar und Jahr an Heizöl einsparen. Die Gebäudebeheizung bietet die bei weitem höchste Heizöl/Erdöl/Diesel-Einsparung je Hektar und je Jahr und sie ist auch das mit Abstand billigste Verfahren. Sie sollte deshalb in die engere Wahl kommen, wenn es um die zukünftige Versorgung Deutschlands, Europas und der Welt mit Pflanzenstoffen als Energieträgern kommt. Diese zur Gebäudebeheizung notwendigen Feuerungsanlagen können von agriserve geliefert werden.
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