Geschichte: Besatzungskosten.
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Besatzungskosten, Stationierungskosten.


Wer trägt die Besatzungskosten oder Stationierungskosten für fremde Heere auf deutschem Boden? Nach dem Willen der Siegermächte trägt Deutschland diese Kosten.

Wo ist es aufgeschrieben? Es ist im deutschen Grundgesetz aufgeschrieben.

Artikel 120
(1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten...
dejure.org/gesetze/GG/120.html


Eingefügt am 22. Oktober 2011




Wie hoch sind die Besatzungskosten, Stationierungskosten.


General König, der Chef der französischen Besatzungsmächte Deutschlands, über das Haushaltsjahr 1949/1950:

(Zitatbeginn)

"...Für die drei Besatzungsmächte ergeben sich insgeamt 3,3 Milliarden DM eigentliche Besatzungskosten und etwas mehr als 1 Milliarde dèponses impossèes (PDR, Demontagekosten, Bau militärischer Anlagen usw.). ...

Ich möchte Ihnen aber in diesem Zusammenhang nochmals wiederholen, daß die Besatzungskosten prioritäre Lasten sind, wobei ich darauf hinweise, daß Sie noch lange Zeit mit der Bezahlung der Besatzungskosten rechnen müssen und ich komme damit nochmals auf meine Ausführungen zu Beginn des Jahres zurück, daß Sie nämlich neue Einnahmequellen erschließen müssen, um ihre Haushalte auszugleichen. ...

Es ist möglich, daß sich diese Zahlen noch durch eine Erhöhung der Forderungen der Amerikaner für die Luftbrücke etwas ändern. ...
(Zitatende)

Hinweis:
Der Wechselkurs im Jahr 1950: ein US-Dollar entsprach 4,20 DM.


Quelle für die Zitate:
Akten zur Vorgeschichte der Bundesrepublik Deutschland, 1945-1949,
Band 2 von Walter Vogel,Christoph Weisz,
Institut für Zeitgeschichte (Munich, Germany)
Nummer 51, 16.6.1949, Seite 614

books.google.de/books?id= pVIS3MC9MLEC&pg=PA614&lpg=PA614&dq=grundgesetz+besatzungskosten&source= bl&ots=K79CyWuZ0d&sig=JCES60pJm_1eFo8G4Z6siEnDF6M&hl=de&ei= IDOiTsDoA8TsOc3krL8N&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum =5&ved=0CDQQ6AEwBA#v=onepage&q=grundgesetz%20besatzungskosten&f=false

und

www.ifz-muenchen.de/akten_vorgeschichte_brd.html

Erschienen im Oldenbourg Verlag.
http://www.oldenbourg-verlag.de/wissenschaftsverlag/sonderausgabe/9783486526417




Hinweis:
Die Firma Google hat sehr viele Bücher aus vielen Ländern der Welt auszugsweise im Weltnetz veröffentlicht.
Diese Auszüge sind ziemlich lang, viele zusammenhängende Seiten lang.
Nicht nur drei Sätze oder so.
Offensichtlich erlaubt die Weltmachtstellung der USA ein solches Vorgehen einer us-amerikanischen Firma.


Und darüberhinaus macht die Firma Google den Zugang zu diesen Büchern mit ihrer Weltnetz-Stichwortsuche auch äußerst leicht. Und für den Nutzer fallen keine unmittelbaren Geld-Kosten an.

So kann man in wenigen Sekunden Dinge finden, für deren Auffinden man vor zwanzig Jahren Wochen und Monate in der Universitätsbibliothek und/oder bei der Fernleihe gebraucht hätte.

Dieser sehr einfache Zugang zu Wissen wird in Wissenschaft, Forschung, Technik, aber auch bei der politischen Bildung des Volkes große Auswirkungen haben.


Eingefügt am 22. Oktober 2011




Zum Vergleich der Umfang des Marshallplans.


Deutschland erhielt aus dem Marshallplan, verteilt über die Jahre 1948 bis 1952 insgesamt 1,4 Milliarden US-Dollar. Umgerechnet nach Kaufkraft sind das im Oktober 2011 (=heute=Zeitpunkt des Schreibens dieses Aufsatzes) grob 7 Milliarden Euro. de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan

Hier wird der Marschallplan in ein Zahlenverhältnis gesetzt mit anderen wirtschaftlichen und politischen Zahlen aus der Zeit von 1945 bis 1950.
www.nexusboard.net/sitemap/6365/der-marshallplan-schwindel-t297367/




Dazu noch Einiges, hier jetzt ohne Belege.
zum Überprüfen dieser Ausagen/Vermutungen muß man selbst nach Quellen suchen:

a) Dieser Betrag (gilt nur für Deutschland) wurde geliehen.

b) Er wurde mit Zinsen 1953 beim Londoner Schuldenabkommen vollständig zurückgezahlt.

c) Diese Rückzahlungsgelder wurden teilweise mit anderen Geldsummen verrechnet, zu deren Zahlung Deutschland nach Meinung der Kriegssieger verpflichtet war.

d) Aufgrund dieser Verrechnungsart wurden die Marshallplan-Schulden aus dieser Sicht heraus nicht vollständig zurückgezahlt.

e) Mit dem geliehenen Geld wurden/mußten Dinge aus us-amerikanischer Herstellung gekauft werden, zu den Preisen, welche die us-amerikanischen Hersteller verlangten.

e) Wie so oft kommt es auch hier darauf an, aus welcher Sicht man etwas sieht, welche Dinge man in den Vordergrund der Betrachtung rückt.


Eingefügt am 22. Oktober 2011




Nebenbei:
Eine Seite mit einer Welterklärung.


Der Inhalt dieser Seite kann stimmen oder auch nicht stimmen oder teilweise stimmen oder teilweise nicht stimmen.

Soviel kann man sagen, das Schaubild ist lustig. folksvalue.de/der-plan.html


Eingefügt am 22. Oktober 2011



   Sämtliche Angaben ohne Gewähr.       Eingefügt am 22. Oktober 2011


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Geschichte: Besatzungskosten.
ab dem 22. Oktober 2011 bis 22. Oktober 2011

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