| Ethanol, Äthanol, Einführung, Grundlagen, Verzeichnis, Aethanol, Bioaethanol, Herstellung, Erzeugung, Fabrik, Ausbeute, Wirkungsgrad, Kapitalbedarf,Bioethanol, Treibstoff, Alkohol, Subvention, Landwirtschaft, Roggen, Getreide, Energieausbeute, ... (dies sind einige Schlagwörter aus der untenstehenden ausführlichen Darstellung) |
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Ethanol, Äthanol, Aethanol -
Einführung |
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Ethanol, Äthanol, Aethanol -
Einführung. http://www.agriserve.de/Ethanol-Einführung.html 3. September 2006 bis 4.Sept.2006 zum Ethanol-Inhaltsverzeichnis zum Haupt-Verteiler |
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Einführung in die Herstellung und Verwertung von Ethanol. Vorweg meine eigene Meinung: Ohne Näheres zu wissen, gehe ich zunächst davon aus, daß die ganze Ethanolerzeugung eine einzige große Schwindelgeschichte ist. Begründung ist die allgemeine Regel: Bei den meisten Dingen, die vom Staat sehr stark gefördert werden, handelt es sich um rundum unsinnige Dinge: Beispiel Atomenergie: Das ist der reine Wahnsinn von vorn bis hinten. Neben vielen anderen Punkten zeigt schon die Frage nach einer für 100.000 Jahre lang sicheren Endlagerung, daß wir Menschen eine solche Technik niemals beherrschen können. Selbst der durchaus nicht bescheidene ehemalige Führer A. Hitler wäre mit 1000 Jahren als politischem Planungszeitraum gern zufrieden gewesen. Der zweite Ansatzpunkt: Die Atomkraftwerke sollen als Privatunternehmen bei den Versicherungskonzernen Beiträge für die Betriebshaftpflicht bezahlen. Diese Beiträge würden das Risiko kennzeichnen, welches die Privatwirtschaft in der Atomkraft sieht. Das wird aber nicht gemacht, weil die Prämien zumindest so hoch wären, daß dann aus wirtschaftlichen Gründen alle Atomkraftwerke innerhalb von einer Woche schließen müßten. Jeder der beiden Gründe müßte bei ruhiger Betrachtung für sich allein schon ausreichen, um innert kürzester Zeit aus der Atomtechnik auszusteigen. Jetzt einige Anmerkungen zur Ethanolherstellung, teils herausgezogen aus den angegebenen Quellen, teils selbst gewußt, teils selbst überlegt. Bei der Ethanolherstellung fällt Schlempe an, das ist ein sehr stark wasserhaltiger Rückstand. Soll die Schlempe verfüttert werden, dann werden hohe Anforderungen an die Gesundheit des Getreides gestellt, welches als Rohstoff zur Ethanolerzeugung dient. Denn die Schadstoffe im Getreide werden in verdichteter Form im Rückstand Schlempe wiedergefunden. Die Ethanolerzeugung ist daher nicht zur Verwertung von Schadgetreide geeignet. Die Schlempe wird in Europa als Frisch- und Feuchtfutter an Tiere verfüttert, in den USA mit erheblichem Energieaufwand getrocknet und großteils nach Europa als Viehfutter exportiert. Der Zucker in den Pflanzen wird mit Hilfe von Kleinlebewesen zu dem Alkohol Ethanol vergoren. Bei stärkehaltigen Pflanzen muß zunächst die Stärke in Zucker umgewandelt werden, danach wird der Zucker in Alkohol umgewandelt. Bei zellulosehaltigen (cellulosehaltigen) Pflanzen muß erst die Zellulose (Cellulose) in Zucker umgewandelt werden, danach wird der Zucker in Alkohol umgewandelt. Die Umwandlung von Zellulose in Zucker ist nicht einfach zu bewerkstelligen. Es müssen wahrscheinlich Säuren zur Vorbehandlung verwendet werden. Ich vermute, daß bei der Ethanolherstellung aus Getreide reichlich Hilfsenergie benötigt wird. Vom Hörensagen weiß ich, daß in dem sehr großen Ethanolwerk Zeitz in Mitteldeutschland als Hilfsenergie billige Braunkohle verwendet wird. Bioethanol wird vom Staat heftig bezuschußt, weil damit angeblich reichlich CO2-Ausstoß eingespart werden kann. Wenn aber bei der Herstellung Braunkohle verwendet wird, die sehr viel CO2 abgibt, dann fällt möglicherweise die ganze Darstellung wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Man muß aber vor einer Beurteilung zunächst einmal die Zahlenwerte prüfen. Falls diese nicht veröffentlicht werden, dann ist dies natürlich auch ein Sachverhalt, aus dem man Schlüsse ziehen kann. Ethanoleigenschaften laut Wikipedia: Energiedichte pro kg 7,44 kWh/kg = 26,78 MJ/kg Energiedichte pro Liter 5,87 kWh/l = 21,14 MJ/l Dichte = 790 Gramm je dm³ Bei der Gärung entsteht der Alkohol, und der Alkohol tötet bei einem Gehält von 18 bis 24 % Alkohol und 76 bis 82% Wasser die Gärungslebewesen ab, der Vorgang kommt zum Stillstand. Durch Verdampfung im ersten Schritt und Niederschlag von Wasser und Alkohol bei unterschiedlichen Temperaturen während des Abkühlens an unterscheidlcihen Orten werden Wasser und Alkohol getrennt. Dieser Schritt ist sehr energieaufwendig. Somit erhält man 96% reinen Alkohol. Um auf 99% Reinheit oder mehr zu kommen, was man für den Fahrzeugantrieb wahrscheinlich benötigt, muß ein zusätzliches Verfahren verwendet werden. Auch das kostet Geld und Energie. Führende Länder bei der Ethanolerzeugung sind Brasilien, die USA und Schweden. Brasilien, denn dort werden die Zuckerrohrüberschüsse verwertet und die Rückstände sorgen als Brennstoff für die notwendige Hilfsenergie des Verfahrens. Somit wird für die Großgrundbesitzer eine gute Rendite aus den Zuckerrohrplantagen gesichert. USA, hauptsächlich aus Mais, denn die Regierung will den Maisanbau im mittleren Westen der USA stützen. Die Wirtschaftlichkeit der US Herstellung von Ethanol stammt übrigens daraus, daß als Nebenprodukt ein sehr gutes Futtermittel erzeugt wird. Das Futtermittel ist sehr gut, aber es wird viel mehr erzeugt, als in einem freien Markt verkäuflich wäre. Aber durch sehr starken politischen Druck haben die USA in der Europäischen Union den Marktzugang für große Mengen an Futter aus Maisverarbeitungsrückständen geöffnet. Der "freie" Export der Mercedes-Luxuswagen in die USA wird teilweise erkauft durch die Bereitschaft der Europäischen Union, US-amerikanische landwirtschaftliche Überschüsse nach Europa hineinzulassen. In Schweden wird Ethanol hauptsächlich aus Rückständen der Papiererzeugung hergestellt. Schweden ist ein menscharmes waldreiches Land, und die Holzwirtschaft und die Papiererzeugung haben eine überaus große wirtschaftliche Bedeutung. In keinem dieser Länder ist die Ethanolerzeugung in sich wirtschaftlich, stets steht ein besonderes Interesse des Staates dahinter, diese Aussage ist vielleicht unrichtig und zu scharf. Quellen: http://www.mwv.de/Download%5CWTW.pdf#search=%22ethanol%20herstellungsverfahren%22 http://www.biokraftstoff-portal.de/nds-hb/index.php?lng=de&tpl=kr&bkr=1&kr=4 http://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol http://www.ethanol-statt-benzin.de/mid365_Produktion.html http://www.agriserve.de/Ethanol-Einfuehrung.html Vermischtes: Ich suche noch Angaben zum Bedarf an Hilfsenergie, einmal zum Beheizen der Verfahrensstufen, darunter auch zum Energiebedarf der Destillation, zum anderen auch den Energiebedarf der chemischen Stoffänderungen. Oft wird in den Zukunftsausblicken darauf hingewiesen, daß Ethanol aus Zellulose (Celloluse), aus Holz und Gräsern in der Zukunft sehr viel billiger sein werde als das Ethanol aus Zuckerrohr, Roggen oder Mais, weil die Zellulose sehr viel billiger sei. Ich glaube, daß in Zukunft sich die Preise der Rohstoffe am Energiewert asurichten werden in dem Sinn, daß der Energiewert die Untergrenze des Preises ist, und Zusatznutzen einen Preisaufschlag bringt. Also daß Holz und Getreide einen ungefähr gleich hohen Preis haben, wenn man sie als Energieträger einsetzt, denn auch ihr Energiegehalt ist ungefähr gleich hoch. Ethanol aus Zellulose (Cellulose) ist heute noch mehr als doppelt so teuer wie Ethanol aus Zucker oder Stärke, eben weil die notwendige Verzuckerung der Zellulose sehr schwierig und teuer ist. Ethanol aus Zucker und aus Stärke ist heute unwirtschaftlich, wenn es nicht subventioniert wird. Und Ethanol aus Zellulose ist heute noch stärker unwirtschaftlich, weil die sehr schwierige Verzuckerung als Kostenträger noch hinzukommt und den Preisvorteil beim Rohstoffkauf nicht ausgleichen kann. Außerdem gibt es heutzutage noch fast keine Ethanolerzeugung auf der Grundlage von Zellulose. Zukünftig wird es so sein, daß wohl die Kosten der Zelloluseverzuckerung stark sinken werden, aber der Preisvorteil des Rohstoffs Zellulose gegenüber dem Rohstoff Getreide oder Mais oder Zuckerrohr ebenfalls sinken wird, und daß der Rückgang der Verzuckerungskosten den Rückgang beim Rohstoffeinkaufspreisvorteil nicht ausgleichen kann. Die sogenannten billigen Energieträger wird es in zwei Jahren nicht mehr geben, dann wird jede Art von Pflanzenteil zumindest gemäß ihrem Energiewert bewertet werden. Bei jeder Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von Biokraftstoffen muß man sich folgendes überlegen: Fast alle heutigen Biokraftstoffe sind unwirtschaftlich, wenn sei nicht stark subventioniert werden. Sobald aber dann ein solcher Biokraftstoff in größerer Menge erzeugt werden wird, dann wird der Staat die Subvention streichen, denn er merkt dann, daß die Subvention zu Steuermindereinnahmen führt. Jeder Betrachter sollte einmal die Wirtschaftlichkeit der Biokraftstoffe mit und einmal ohne staatliche Subventionen rechnen. Wenn das Ergebnis ohne Subventionen ungünstig ist, dann Finger weg von diesem Bereich. Man kann zwar eine Zeit lang mit schönen Worten die Politiker für dumm verkaufen, aber wenn es an Steuermindereinnahmen für den Staat geht, dann merken sie schon auf. Die Rohstoffe Zuckerrohr, Getreidekörner, Getreidestroh, Mais und Holz (=Zellulose) stehen untereinander im Wettbwerb für den Einsatz als Rohstoff für die Ethanolerzeugung einerseits, als Rohstoff für die Gebäudebeheizung andererseits. In beiden Fällen wird Importenergie eingespart, beim Ethanol wird Benzin eingespart, bei der Nutzung als Brennstoff zur Gebäudebeheizung wird Heizöl eingespart. Wenn man die Erdöleinsparung je Hektar Pflanzenanbaufläche und Jahr bei den Verfahren "Ethanolerzeugung" und "Gebäudebeheizung" vergleicht, dann wird man bei der Gebäudebeheizung zwei bis dreimal mehr Importenergie einsparen können als wenn man die gleiche Pflanzenmenge zu Ethanol verarbeitet. Je höher der Energiepreis und je angespannter die Versorgungslage ist, umso weniger kann man an diesen grundlegenden Zusammenhängen vorbeigehen. Getreide, Holz und andere Brennstoffe sind mit geeigneten Feuerungsanlagen sehr gut als Brennstoff verwendbar. Diese Feuerungsanlagen können von agriserve geliefert werden.
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